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Angebote für Kinder und Jugendliche
(Auf Grundlage der Approbation für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Abschluss des 21. Lebensjahres).

Warum Psychotherapie für diese Lebensalter?
Schon bei Kleinkindern können Verhaltensauffälligkeiten auftreten, denen die Eltern hilflos gegenüberstehen. In jeder Phase der Kindheit und Jugend kann es z.B. zu Ängsten, Phobien, Zwangsverhalten, Depressionen, Essstörungen, zu auffälliger Aggressivität und sogar zu Selbstmordplanungen und -handlungen kommen, besonders in bestimmten Entwicklungsphasen (z.B.Pubertät).

Wie kann es zu Verhaltensauffälligkeiten kommen ?
Anlaß können akut auslösende Bedingungen (z.B. Trennungen, ernsthafte Erkrankungen, Schulwechsel) oder aufrechterhaltende Bedingungen (z.B. ungeklärte Familienprobleme wie unterschiedliche Erziehungsstile der Eltern) sein.

Wie kann eine Behandlung ablaufen?
Manchmal treten Verhaltensprobleme auf, die durch ein klärendes Gespräch in der psychotherapeutischen Praxis wieder abklingen, ansonsten ist eine weitergehende Behandlung zu empfehlen, weil damit einer Verfestigung der Probleme (Chronifizierung) vorgebeugt wird. Eine Einbeziehung der Bezugspersonen (meistens Eltern und Geschwister) ist sinnvoll und notwendig, da die Symptome oft eine Reaktion auf Fehlent-wicklungen in der Familie sind. So kann ein Raum geschaffen werden, wo Kinder und Jugendliche und ihre Bezugspersonen einander zuhören und gemeinsam an Lösungen arbeiten können. Das konkrete Vorgehen mit Einzel-oder Familiensitzungen wird immer von den Notwendigkeiten (z.B. Alter und Symptomatik) abgeleitet und individuell abgestimmt.

Welche Phasen der Kindheit und Jugend werden in der Praxis behandelt?
Meine persönlichen Arbeitsschwerpunkte liegen in der Phase vom 13.—21. Lebensjahr. Gerade diese sogenannte „Adoleszensphase“ ist für Jugendliche und junge Erwachsene sehr belastend. Man/frau ist kein Kind mehr, aber auch noch nicht erwachsenen, dennoch fallen lebensbestimmende Entscheidungen an wie Schulabschluss, berufliche Entwicklung, geschlechtliche Orientierung, erste Erfahrungen mit Beziehungen und Sexualität, der Konflikt zwischen Akzeptanz oder Ablehnung vorgefundener gesellschaftlicher Normen.

Welche Methoden werden angewandt?
Ich wende folgende Methoden an:
Verhaltenstherapie, Systemische Therapie, je nach Symptom und Alter werden auch Methoden aus Traumatherapie, Sexualtherapie und Suchttherapie angewandt.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Kosten werden bis zum vollendeten 21. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen.